Das Safety Gate selbst durchsuchen
Die Datenbank ist öffentlich. Es braucht weder ein Konto noch eine berufliche Eigenschaft. Im Folgenden erklären wir, was sie enthält, wie sie gefiltert wird und was sich aus ihr nicht ergibt.
Was das Safety Gate ist
Es ist das europäische Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte, die keine Lebensmittel sind. Sein Betrieb richtet sich nach der Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit. Am Informationsaustausch nehmen 31 europäische Länder gemeinsam mit der Europäischen Kommission teil.
Was es nicht abdeckt
Lebensmittel, Arzneimittel und Medizinprodukte stehen außerhalb des Systems. Sie haben eigene Wege: das RASFF für Lebensmittel und die zuständigen nationalen Behörden für Arzneimittel und Medizinprodukte.
Wie eine Meldung dorthin gelangt
Eine nationale Marktüberwachungsbehörde findet ein gefährliches Produkt auf ihrem Markt und trägt die Meldung ein. Die nationalen Behörden können rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr einstellen, und die Information wird automatisch an alle teilnehmenden Behörden weitergegeben. Jede prüft anschließend den eigenen Markt.
Eine Änderung oder die Rücknahme einer Meldung kann allein die Behörde beantragen, die sie eingetragen hat.
Wonach die Suche filtert
- Produktkategorie (Spielzeug, Kosmetik, Elektrogeräte, Fahrzeuge, Bekleidung und weitere)
- meldendes Land
- Art des Risikos (chemisch, Verschlucken, Stromschlag, Brand, Verletzungen und weitere)
- Meldungsnummer
- Woche der Veröffentlichung
Der Wochenbericht
Die Kommission veröffentlicht Wochenberichte mit den jüngsten Meldungen. Es besteht die Möglichkeit eines E-Mail-Abonnements, entweder für den gesamten Bericht oder eingegrenzt auf bestimmte Produktkategorien, Risikoarten oder Länder.
Der Sprachpunkt
Die zusammengefasste Fassung jeder Meldung wird auf dem Portal veröffentlicht und automatisch aus dem Englischen in alle Sprachen der teilnehmenden Länder sowie ins Arabische und Ukrainische maschinell übersetzt. Die Meldung lässt sich also auch ohne Englisch lesen.
Die Übersetzung ist allerdings maschinell erstellt. Maßgeblich ist der Originaltext der meldenden Behörde.
Was eine Meldung enthält
Die Art des Produkts, eine Beschreibung des Risikos, die vom Wirtschaftsakteur getroffenen oder von der Behörde angeordneten Maßnahmen und das Land, das die Meldung abgesetzt hat.
Was sie nicht enthält
Das System verzeichnet, was nationale Behörden gefunden und gemeldet haben. Es ist keine Liste aller gefährlichen Produkte im Umlauf und keine Bewertung einer Marke. Das Fehlen eines Produkts im Portal ist keine Aussage über Sicherheit, sondern nur das Fehlen einer Meldung.